Kitas ab 17. Mai wieder für alle Berliner Familien und Kinder geöffnet

Alle Berliner Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen befinden sich seit dem 8. April im Notbetrieb. Seit dem 10. Mai haben Familien mit Kindern ab vier Jahren Zugang zum Notbetrieb. 

Ab dem 17. Mai werden die Angebote der Kindertagesförderung wieder für alle Berliner Familien und Kinder geöffnet. Das hat der Berliner Senat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. Grundlage ist die positive Entwicklung der Inzidenzwerte, angeboten wird ein eingeschränkter Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen.

Alle Kinder sollen dann wieder ein Betreuungsangebot erhalten, welches mindestens den bedarfsunabhängigen Rechtsanspruch von 7 Stunden erfüllt.

Das geplante Öffnungsszenario des Senats für den eingeschränkten Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen sieht folgende Eckpunkte vor:

  • Alle Kinder mit einem Betreuungsvertrag sollen Zugang zu einem Angebot der Kindertagesförderung erhalten. Eine Beschränkung auf einzelne Zielgruppen entfällt. Die Liste systemrelevanter Berufe findet keine Anwendung mehr.
  • Die Kitas sollen den Familien einen möglichst bedarfsgerechten Betreuungsumfang anbieten. Jede Einrichtung soll mindestens eine Gruppe mit einer täglichen Betreuungsdauer gemäß Ganztagsgutschein anbieten.
  • Alle Kinder sollen ein Betreuungsangebot erhalten, welches mindestens den bedarfsunabhängigen Rechtsanspruch von 7 Stunden erfüllt.
  • Neuaufnahmen und Eingewöhnungen sind nun für alle Kinder grundsätzlich wieder möglich. Die geltenden Hygienemaßnahmen sind weiterhin zu beachten.
  • Auch im eingeschränkten Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen soll die Kontaktminimierung und die Nachverfolgbarkeit von Infektionen gewährleistet sein. Die Betreuung soll möglichst in stabilen Gruppen stattfinden.
  • Die Eltern bleiben aufgefordert, ihren individuellen Betreuungsbedarf auf den notwendigen Umfang zu beschränken und regelmäßig mit den Einrichtungen abzustimmen.

 

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Elterninfoschreiben oder im 40. Trägerschreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: